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Feld-Fliegerabteilung 70 im Dezember 1916

Der französische Leutnant Jean des Valliéres musste am 14.12.1916 mit seinem Flugzeug
Nieuport 17 No. 1834 hinter den deutschen Linien notlanden und geriet in Gefangenschaft.
Man geht davon aus, dass er im Luftkampf getroffen wurde und sein Motor aussetzte.
Andere Quellen sagen, er hätte sich bei schlechtem Wetter verirrt und musste auf
deutschen Gebiet landen.

Zu Gast bei der FFA 70 im Dezember 1916
Die Feldfliegerabteilung 70 (FFA 70) wurde am 08.08.1915 aufgestellt.
Die Einheit wurde an der Westfront eingesetzt.
Am 11.01.1917 wurde die Einheit in die Fliegerabteilung 39 umbenannt und
bestand bis Kriegsende.


Die Nieuport 17 No. 1834 wurde von Angehörigen der nahe gelegenen FFA 70 demontiert und mit
einem Pferd zu deren Flugplatz Les Baraques transportiert. Zwei Piloten der FFA 70 reiten auf dem Rumpf.


Flugplatz Les Baraques am 15.12.1916. Seine Majestät, Kaiser Wilhelm II. besucht mit einem Gefolge die FFA 70.
Großes Interesse bestand für den am Vortag erbeuteten französischen Kampfflieger.


Der Führer der FFA 70 zeigte dem Kaiser die französische Nieuport 17 No. 1834, die mittlerweile wieder zusammengebaut wurde.


Nieuport 17 No. 1834. Rechts der blau-weiße Wimpel ist das Staffelwappen der L´escadrille SPA 12.
Links sieht man das persönliche Abzeichen des Piloten, eine Art Geier.


Nieuport 17 No. 1834. Das persönliche Abzeichen des Piloten Jean des Vailliéres, eine Art Geier.
Beschriftet mit dem latainischen Motto "Unguibus et Rostro", auf deutsch "bei den Klauen und dem Schnabel"